Alle Eltern möchten das ihr Kind ideal ins Leben startet dazu zählt auch sein Kind fürs Leben zu stärken aber wie macht man das am Besten?

Wie kann ich mein Kind stärken damit es vielleicht nicht Opfer sexueller Übergriffe, Mobbing oder Gewalt wird?

Ganz wichtige Regel, sein Kind ernst nehmen. Egal was es erzählt und sei es für uns noch so unwichtig, wir als Eltern müssen es ernst nehmen und dem Kind immer das Gefühl geben das ist jetzt wichtig das du mir das erzählst.

Kinder brauchen viel Lob und Zuspruch: Wenn ein Kind sich akzeptiert fühlt, gewinnt es an Selbstwertgefühl. Denn Kinder die zu oft kritisiert werden haben schnell das Gefühl minderwertig zu sein und fügen sich dann schon in eine Art Opferrolle ein.

Mut machen: Wenn Kinder sich ohne Leistungsdruck erproben und mit anderen messen können, werden sie selbstbewusst. Zum Beispiel im Sportverein, Teamsportarten sind super für soziale Kontakte. Da ein Apell an die Papas es ist nur Fussball und nicht die WM <3

Manchmal habe ich das Gefühl das die Väter es mehr wollen als die Kids, Sport soll Spaß machen.

Ein NEIN akzeptieren

Kinder müssen lernen das ihre Meinung etwas zählt, natürlich kommt es immer darauf an worum es geht, wenn ein Kind zum Beispiel sagt nein ich möchte jetzt die Strumpfhose nicht anziehen sondern lieber die Socken kann man überlegen ob man dies „aushalten“ kann.

Wichtig ist das die Kinder merken das sie ernst genommen werden und das sie Mitspracherecht haben.

Konflikte gemeinsam lösen: Wer sich bei Streit nicht als Verlierer fühlen muss, wird stark und akzeptiert besser auch andere Meinungen.

Gebt Eurem Kind eine oder mehrere kleine Aufgaben, die es selbstständig erfüllen muss.

(Z. B. den Tisch decken, Abfall rausbringen, mit dem Hund Gassi gehen, einkaufen)

 

Spiele für Starke Kinder:

Mutig sein: Barfuß fühlen

Einfach alte Kartons oder Eimer mit Kies, Watte, Eiswürfel, Korken, Wolle und anderen Dingen befüllen und dann das Kind mit verbunden Augen darüber laufen. Wie fühlt es sich an? Erkennt es die Gegenstände?

Es erfordert Mut, mit den Füßen oder Händen unbekanntes Material zu ertasten. Unterstützt Euer Kind, mutig zu sein!

Vertrauen: Blindspaziergang

Verbindet Eurem Kind die Augen, dreht es ein paarmal bei kleineren Kindern reicht auch nur die Augenbinde, und schon geht es los: Navigiert euer Kind mit Worten und gegebenenfalls auch praktischer Hilfestellung über Hindernisse wie Stufen etc. Wenn die Kinder alt genug sind kann man das Spiel auch umdrehen und sich als Erwachsener führen lassen.

Vertrauen: Kinder spüren das Sie sich hier auf Euch verlassen können.

Selbstvertrauen

NEIN zu sagen ist gar nicht so leicht.

Deshalb gibt es einige kleine Übungen die man zu Hause erlernen kann

Zwei Kinder stellen sich gegenüber ( oder Mama/ Papa und Kind)

Ein Kind bleibt stehen, das andere bewegt sich so lange auf sein Gegenüber zu, bis dieses allein durch seinen Gesichtsausdruck zu verstehen gibt, dass es sich nicht weiter nähern soll.

Später kann man dies mit Handzeichen oder einem lauten NEIN erweitern.

Geheimnisse : Gute und Schlechte

Erzählt Eurem Kind das es gute und schlechte Geheimnisse gibt:

GUTE sind Geheimnisse die einen fröhlich machen, wo man sich darauf freut und die definitiv keine Bauchschmerzen machen

SCHLECHTE Geheimnisse sind Geheimnisse die man erzählen muss, diese machen Bauchweh und sie tun nicht gut. Man bekommt Angst wenn man daran denkt und diese kann man immer erzählen egal ob man die Anweisung hatte es nicht zu erzählen.

Man kann auch zwei Boxen basteln und immer wenn ein Kind ein Geheimnis hat kann es ein Smiley in das jeweilige Fach legen.  Bei schlechten sollten man gleich reagieren und das Kind darauf ansprechen.

Vielleicht erzählt es ja schon beim basteln das ein anderen andere hoffentlich nur gute Geheimnis.

Generell ist es wichtig als Eltern nicht zu ängstlich zu sein und sein Kind auch mal seinen Weg gehen zu lassen: den Wald beim Pilze sammeln zu erkunden, das Klettergerüst hochzuklettern oder beim Spaziergang auch mal vorrennen zu dürfen, natürlich sollte man als Eltern den Gefahren immernoch bewusst sein, an einer befahrenen Straße sollte sich das Kleinkind nicht frei bewegen sonder an die Hand 🙂

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