Hallo meine Lieben, heute folgt endlich mal wieder ein Update zur Schwangerschaft. An sich geht es mir wirklich gut. Ich habe keine Wehen mehr und auch sonst halten sich die Wehwehchen im Rahmen. Wir sind nun schon in der 26. Schwangerschaftswoche angelangt und es geht dem „Endspurt“ zu. Da alle Ärzte nicht wirklich Hoffnung haben das klein L, länger als seine Schwestern im Bauch verweilt, stelle ich mich auf die 34 Schwangerschaftswoche ein. Alles was drüber geht ist natürlich mega toll und wird gefeiert.

Meine Kliniktasche ist schon gepackt, sollte ich also jetzt auch mal spontan ins Krankenhaus müssen, hätte ich zumindest alles dabei was ich brauche. Meine letzte Vorsorgeuntersuchung war vor ca 2 Wochen, dort wurde auch ein Glucose ( Zuckertest) mitgemacht. Diesen zahlt die Krankenkasse und außer das man eine wirklich eklig bapp süße Flüssigkeit trinken muss, ist er nicht schlimm. Für alle die ihn noch nicht machen mussten, ich durfte am Vortag ab 18 Uhr nichts süßes mehr essen oder trinken und am nächsten Morgen auch nur „deftiges“ Essen und trinken. In der Praxis musste ich dann diese Flüssigkeit trinken und 1 Stunde warten. Danach wurde nur noch Blut abgenommen und das war es schon. Dachte ich zumindest……

Leider rief mich meine Ärztin nach 3 Tagen an das mein Wert zu hoch sei. Ich müsste also nochmals kommen und einen großen Zuckertest machen. Dieser geht über 2h und man muss nüchtern erscheinen. Die Prozedur ist die gleiche nur das vorher Blut abgenommen wird, nach 1 Stunde, sowie nach 2 Stunden. Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet. Der Schwangerschaftsdiabetes gilt als die häufigste Begleiterkrankung einer Schwangerschaft. Er tritt bei etwa vier von zehn Schwangeren auf. Meist verläuft er weitgehend symptomlos, wie bei mir auch. Allerdings kann der Schwangerschaftsdiabetes zu ernsten Komplikationen bei Mutter und Kind führen. Daher war eine schnelle Abklärung so wichtig.

Bei den allermeisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes lässt sich der Blutzuckerspiegel durch eine Ernährungsumstellung normalisieren. Aber auch leichter Sport ist sinnvoll. Falls beides zusammen nicht ausreichend wirkt, sind Insulinspritzen nötig. Soweit bin ich aber Gott sei dank noch nicht. Für mich heißt es nun weniger Süßes, was ich eh schon wenig gegessen habe und dafür mehr Gemüse und Bewegung.

Auf mein geliebtes Nutella Brot am Morgen zu verzichten, fällt mir aber wirklich furchtbar schwer. Zur Zeit sind die Gelüste wirklich das Einzigste was mir echt nah geht. Ich habe so Lust auf Räucherlachs und Sushi und nun auch auf Nutella….. Aber alles gejammer hilft nichts, denn schließlich weiß ich ja wofür ich darauf verzichte und wir reden ja hier von Wochen und nicht von Jahren des Verzichts. Wenn klein L da ist, kann ich alles wieder in mich reinschaufeln 🙂

Beim letzten Ultraschall hatte klein L schon 666g und war top fit. Ich bin wirklich froh darüber das es ihm so gut geht. Denn als zweifach Frühchen Mama bin ich natürlich immer in Sorge das etwas nicht stimmen könnte. In der 30ten Woche muss ich nochmals zum Spezialisten. Dieser schaut ob mit der Plazenta alles okay ist und die Durchblutung stimmt. Ich bin wirklich gespannt auf seine Prognose, denn ich will die Hoffnung einfach nicht aufgeben das wir mal über 33+4 kommen und ich meinen kleinen Schatz sofort bei mir haben kann. Das es ein Kaiserschnitt wird, steht schon fest. So oder so, da ich nach 2 Notkaiserschnitten einfach zu viel Angst vor einer normalen Geburt habe. Außerdem hat mir bisher aufgrund der Geschichte der Mädels jeder davon abgeraten.

Ich bin natürlich nervös und habe Angst vor der Geburt und das wieder etwas schief läuft, aber ich habe auch Vertrauen das es jetzt beim dritten Mal alles besser wird. Aber zumindest zu Hause wäre alles bereit und das beruhigt mich ungemein. Somit fiebere ich nun dem nächsten Ultraschall und Vorsorge Termin entgegen.

Natürlich halte ich euch auf den Laufenden. Eure Nicole

 

 

 

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