Selbstliebe ein schönes Wort oder? Ein einfaches Wort welches vielen doch so schwer fällt. Auch ich kann nicht behaupten das ich mich selbst liebe. Nein das tue ich bei weitem nicht. Ich habe viele Fehler, Ecken und Kanten die mir nicht gefallen. Natürlich versuche ich daran zu arbeiten aber irgendwie verfalle ich doch immer wieder in alte Muster.

Alleine meinen Körper nach nun 3 Schwangerschaften anzunehmen wie er ist, fällt mir so unglaublich schwer. Ich mag ihn absolut nicht und trotzdem kann ich mich teilweise kaum aufraffen um Sport zu machen. Ich weiß selber, dass sich nichts daran ändert wenn ich mich nicht ändere, aber es fällt mir wirklich unglaublich schwer.

Was auch kommen mag, die Liebe zu sich selbst bleibt ewiglich – sofern wir imstande sind sie uns selbst zu geben.

Ich habe mal einen schönen Spruch gelesen. Um dich geliebt zu fühlen, musst du zuerst dich selbst lieben. Ich finde da ist was wahres dran. Denn wenn man sich selber so sehr verabscheut und nicht akzeptiert, kann man auch nicht verstehen wieso dies ein anderer tut. Ich kenne dieses Gefühl zu gut. Ich hatte oft die Gedanken, wieso mein Partner mit mir zusammen ist, er könnte ganz andere und hübschere haben. Aber Aussehen ist eben nicht alles. Ein guter Freund sagt immer, was soll ich mit einem Supermodel wenn ich mit ihr nicht ein vernünftiges Wort wechseln kann.

Tja wo er Recht hat, hat er Recht 🙂 Aber die Gesellschaft gerade wenn man so wie ich, viel mit Sozial Media zu tun hat, geht nach Äußerlichkeiten. Ich habe schon oft böse Nachrichten zu meinem Äußeren bekommen, diese nicht an mich ran zu lassen fällt mir schwer. Auch wenn ich weiß das diese kleinen Internetrambos, mir dies im realen Leben nie an den Kopf werfen würden, tut es doch weh. Aber dies ist leider 2019, Fakeprofile wohin man schaut und unter fast allen Beiträgen die ich so verfolge gibt es Leute die etwas auszusetzen haben. Leute die nur da sind um Stunk zu machen. Ich werde dies nie verstehen.

Überlass die Entscheidung ob du wundervoll bist, nur einem Menschen: DIR

Aber egal wie bitter die Nachrichten auch sind weiß ich das diese Leute mich nicht kennen. Nicht wissen wie ich wirklich bin. Denn auch wenn wir viel aus unserem Privatleben auf dem Blog teilen, so ist das nur ein Bruchteil von uns und von meiner Persönlichkeit.

Aber wie kann man sich selbst lieben? Gibt es dafür ein Geheimrezept? Ich weiß es nicht. Denn ich selber habe es auch noch nicht gefunden. Aber ich versuche es jeden Tag ein Stück mehr mich zu lieben und mich so anzunehmen wie ich bin.

 

2 Kommentare

  1. Ich nochmal, Dana.
    Du bist doch Christ, ja? (Fotos von Taufe habe ich gesehen)
    Schau mal, Jesus sagt
    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
    WIE DICH SELBST!
    Du musst erstmal dich selbst lieben, sonst kannst du deinen Nächsten nicht lieben.
    Weil da irgendwas fehlt. Von Null Keksen kann ich auch keinen abgeben, richtig?
    Klarer Fall, mit Liebe isses auch so.
    Sich selbst lieben? Schwerer Fall, manchmal!
    Ich habe drei Kinder „rausgequetscht“, glaub mir, es ist nicht schön, mit 37 eine zunehmende Inkontinenz zu verspüren, 20 mal am Tag Pipi zu gehen, um „Unfälle“ zu vermeiden… (PS: Soviel zum Stichwort Kaiserschnitt-Kommentare… DAS sagt der vaginal Gebärenden nämlich auch KEINER vorher!!! Frag doch die bösen Verfechterinnen der natürlichen Geburt mal nach ihrem Beckenboden, hehehe) Ich habe in 8 Jahren 3 Kinder bekommen und in insg 15 Jahren von 55 auf 85 kg zugelegt, trotz mäßiger Ernährung und Alkoholverzicht. In meiner Familie kurieren Lip- und Lymphödem sowie Diabetis. Mein Körper… ist nicht mehr so wie mit 20. Aber er IST wie er ist, das Haus, in dem meine Seele wohnt, und der für das funktioniert, wofür er wichtig ist: Nicht Trampolin springen, nicht Achterbahn fahren, nicht den Beautycontest gewinnen. Sondern. Mit dem Mädchen zur Schule laufen, zuhören, trösten, Lerntipps geben, vorlesen, singen, meinem Großen beim Basketballturnier zujubeln, mit dem Mittleren Frisbee oder Billiard spielen. Ein Kind Umarmen, es auf den Schoß nehmen, Wärme geben, einen leckeren Kuchen backen, Sterne basteln, Geschichten ausdenken, Gitarre spielen, unzählige Socken auf die Wäscheleine hängen, 9 1/2 Liter Soljanka kochen für die Großfamilie, Weihnachtsgeschenke kaufen und wieder umtauschen, den Schwiegervater im Zaum halten, auf den letzten Drücker fürs Kind einen Buchbericht schreiben, ein Pflaster aufkleben, ein Kuscheltier reparieren, eine Prinzessinnenfrisur flechten, und: einen Mann lieben. Und er liebt mich. Und nichts, gar nichts, will er hören von irgendwelchen Klagen wie ich aussehe, dass ich dick bin, unförmig, alt werde von außen. Er mag MICH, meine Seele, egal wie mein „Haus“ aussieht, und ob ich mit Migräne oder Husten oder Wadenkrämpfen zu tun habe. Er liebt mich, auch wenn ich mal keine Zeit oder Kraft hatte, mir die Haare zu waschen, oder wenn ich beim Treppensteigen schnaufe. Er zeigt mir, dass ich liebenswert bin – und ich bin zuversichtlich, dass ich das auch kann. Mich liebenswert finden. Manchmal fällt mir das sehr leicht, zum Beispiel wenn ich eine gute Idee hatte, oder mir etwas besonders geschickt gelungen ist.
    Aber manchmal ist es schwer. Denn der Spiegel und die Waage sind nicht meine Freunde. Und die kleinen bösen „X“ vor dem „L“ im Label meiner Kleidung auch nicht.
    Und dann hilft es, an die anderen zu denken, die ich liebe.
    Denen ich nur Liebe geben kann, wenn ich sie auch für mich selbst aufbringe.
    Daraus schöpfe ich neuen Wert, neue Motivation, an MICH zu glauben. MICH zu lieben.
    Denn, hey, mich gibt’s nur EINmal. Das ist doch schon was besonderes!

    Und dich, auch nur EINmal!
    Siehst du? Super – also, lass uns was draus machen!!! 😀

    einen schönen Tag wünscht dir

    Dana

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